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Mein Februar – Viel Fokus. Viel Bewegung.

Gerade habe ich wieder dieses Gefühl: Die Zeit rennt. Zwischen Kindern, Projekten, Shootings und Mentoring-Calls ist mein Februar dichter als sonst. Voller Termine, voller Gedanken, voller Entwicklung. Und trotzdem weiß ich, dass genau hier gerade etwas Entscheidendes passiert.

Im letzten Jahr habe ich eine bewusste Entscheidung getroffen. Ich wollte meiner Fotografie mehr Raum geben. Nicht nur Aufträge umsetzen und schöne Bilder liefern, sondern strategisch tiefer gehen. Also habe ich ein Mentoring gebucht. Nicht, um technisch besser zu werden. Sondern um meine Rolle neu zu definieren. Ich bin Fotografin & Designerin, ja. Aber ich möchte nicht nur als Fotografin gebucht werden. Ich möchte Marken mitgestalten, Positionierung sichtbar machen und Bildwelten entwickeln, stratigisch kleine Manufakturen oder Unternehmerinnen sichtbar zu machen.

Aktuell stecke ich mitten in diesem Prozess. In einer Runde großartiger Frauen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: nicht nur für Ästhetik sichtbar zu sein, sondern für Haltung, Strategie und einen klaren Anspruch. Und das verändert viel. Ich hinterfrage meine Positionierung, meine Kommunikation, meine Bildsprache. Ich merke, wie oft ich im Hintergrund geblieben bin und wie selbstverständlich ich andere sichtbar mache, während ich selbst eher leise war. Dieses Mentoring fordert mich heraus, Entscheidungen bewusster zu treffen und meinen Anspruch deutlicher auszusprechen. Ich beginne zu verstehen, dass meine Arbeit nicht bei einem schönen Bild endet. Ich entwickle visuelle Konzepte. Ich denke Marken in Bildern.

Parallel dazu ist auch ganz konkret viel passiert. Im Februar habe ich ein für mich neues Studio gemietet und mit einer Freundin fotografiert. Bilder für meine eigene Sichtbarkeit. Ein Schritt, der für meine eigene Darstellung notwendig ist. Wenn ich andere begleite, sichtbar zu werden, dann gehört es dazu, diesen Weg selbst zu gehen. Ich bin zwar hier im kreativen DIY, Reise, Einrichtungskontext Sichtbar, aber weniger mit meiner eigentlichen Arbeit, das wird eine Umstellung. Und fällt mir gar nicht so leicht.

Auch im Februar habe ich tollen Kunden ihre neues Logo für ein Urlaubszuhause präsentieren. Ich liebe diesen Moment, wenn aus Gesprächen, Ideen und Strategie eine klare visuelle Richtung entsteht. ich habe neben dem Logo auch die Geschäftspapiere, sowie die Social Media Vorlagen erstellt. Im April geht es für dieses Projekt zum Shooting nach Borkum. Ich freue mich sehr darauf und ihr dürft gespannt sein auf das Gesamtergebnis.

Ein weiteres tolles Shooting hatte ich auch noch. Vielleicht habt ihr im letzten Post meine F*CK OFF Tasse entdeckt. Diese wundervolle Tasse und noch weitere andere schöne Dinge fertigt die liebe Lene mit ihren Händen aus Ton. Ich war bei ihr im Kelleratelier und habe wundervolle Aufnahmen ihrer liebevollen Altagsstücke gemacht.

Zwischen all dem gab es Geburtstage, Freundinnenzeit, kleine Auszeiten, einen Besuch in der Heimat, viel Schnee und einen überraschend guten Fund bei MyWilma im Sale. Wo ich fürs Barometer Content gedreht habe. Dann war ich noch eingeladen von VIU, zur neuen Store Eröffnung in Oldenburg. Und ja – ich bin jetzt offiziell Trägerin einer Gleitsichtbrille. Ich liebe meine neue VIU Brille sehr. Die Eröffnung war auch ein tolle Gelegenheit auf allerlei nette Bloggermädels aus Oldenburg zu treffen, das gibt es viel zu selten.

In der Heimat war ich übrigens seit Jahren Mal wieder im Schifffahrtsmuseum Bremerhaven und sehr beeindruckt vom tollen Design des Museums. Da lohnt sich ein Besuch auf jedenfall. Wenn man das alles so schreibt, denke ich jedesmal – Wow, ganz schön viel erlebt. Dabei fühlt es sich manchmal so an als würde man nur allein im Homeoffice sitzen und abends vor dem Fernseher Brigerton schauen. Aber nein, es passiert viel mehr.

Vielleicht ist das gerade ein gutes Bild für diesen Monat: viel Neues, viel Fokus, viel Schärfe. Entwicklung ist nicht immer bequem. Aber sie lohnt sich.

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