Ich hatte große Erwartungen an Paris und sie wurden erfüllt, aber Parist hat uns auch überrascht
Paris stand schon lange auf unserer Wunschliste. Trotzdem hatte ich ein bisschen Respekt vor der Stadt. Groß, voll, teuer und ständig hört man etwas über Taschendiebstähle.
Nach vier Tagen kann ich sagen: Wir würden jederzeit wiederkommen.
Gerade als Familie hatten wir eine unglaublich schöne Zeit. Das Beste daran? Viele unserer Highlights haben keinen Eintritt gekostet. Statt stundenlang vor Sehenswürdigkeiten anzustehen, sind wir einfach losgelaufen und haben die Stadt zu Fuß entdeckt.
Und genau das macht Paris für mich aus.
18.000 Schritte? In Paris völlig normal.
An manchen Tagen hat meine einfache Smartwatch über 18.000 Schritte gezählt.
Eigentlich nutze ich sie bisher nur, um meine Schritte und meinen Schlaf ein wenig im Blick zu behalten. Sie erfüllt ihren Zweck, ist aber eher ein einfaches Modell und bietet längst nicht die Funktionen moderner Smartwatches. Im Urlaub ist mir allerdings zum ersten Mal aufgefallen, wie oft ich überhaupt auf meine Uhr schaue. Und wie viel mehr mein Mann sein Uhr nutzt.

Warum ich plötzlich mit einer Garmin liebäugle
Der eigentliche Auslöser war allerdings mein Mann. Während ich ständig mein Handy oder mein Portemonnaie aus meiner Tasche gesucht habe, hat er fast alles direkt mit seiner Smartwatch bezahlt.
Ob Parkautomaten, die Bäckerei am Morgen oder unsere Metrofahrten durch Paris – einmal kurz das Handgelenk ans Terminal halten und weitergehen.
Gerade in Paris fand ich das unglaublich angenehm. Nicht nur, weil es schneller geht, sondern auch, weil man das Smartphone oder die Geldbörse deutlich seltener herausholen muss. Da in Großstädten immer wieder vor Taschendiebstahl gewarnt wird, fand ich das tatsächlich ein beruhigendes Gefühl.
Nach diesem Urlaub habe ich mich deshalb intensiver mit Garmin beschäftigt.
Und ja – ich habe zuerst nach den Armbändern geschaut.
Das klingt wahrscheinlich typisch für mich.
Als Fotografin und Mediengestalterin interessieren mich Materialien, Farben und Details fast genauso sehr wie die Technik selbst. Deshalb habe ich nicht als Erstes die technischen Daten verglichen, sondern geschaut, welche Garmin Forerunner 170 Armbänder es gibt.



Eine Smartwatch trägt man schließlich jeden Tag. Sie soll bequem sein, zum eigenen Stil passen und sich angenehm anfühlen – besonders, wenn man auf Reisen zwölf Stunden unterwegs ist.
Silikon, Nylon oder Leder?
Für Reisen finde ich Silikon ziemlich praktisch. Es ist robust, wasserfest und lässt sich nach einem heißen Tag einfach reinigen. Aber man schwitzt auch. Nylon gefällt mir vom Look und Tragegefühl noch besser, weil es leichter und weniger sportlich wirkt. Leder wäre für mich eher die Variante für Alltag und Restaurant, aber weniger für 18.000 Schritte bei sommerlichen Temperaturen.
Ich würde mir tatsächlich zwei verschiedene Armbänder zulegen. Eines für Sport und Reisen und ein zweites, das etwas weniger nach Sportuhr aussieht. Bei den Farben lande ich dabei sofort bei Sand, Beige, Taupe oder einem gedeckten Rosé.
Auf Städtereisen würde ich besonders auf den Verschluss achten
Seit Paris ist für mich aber noch ein anderer Punkt wichtig: Das Armband sollte sich nicht zu leicht öffnen lassen.
In Paris wird immer wieder vor Taschendiebstahl gewarnt und auch hochwertige Uhren können zum Ziel von Dieben werden. Natürlich schützt kein Verschluss zuverlässig vor Diebstahl. Trotzdem würde ich für eine Städtereise eher ein Armband mit einem soliden, sicheren Verschluss wählen als eines, das sich mit einer einfachen Bewegung vom Handgelenk lösen lässt.
Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, aber wenn ich meine Uhr den ganzen Tag in Metro, Menschenmengen und an touristischen Hotspots trage, gibt mir ein sicher sitzendes Armband einfach ein besseres Gefühl.
Neben der Optik wären für mich deshalb vier Dinge entscheidend: Tragekomfort, Material, ein zuverlässiger Verschluss und die exakte Kompatibilität mit der Uhr.
Und natürlich sollte sich das Armband trotzdem unkompliziert wechseln lassen. Gerade die Möglichkeit, aus einer sportlichen Garmin mit einem anderen Armband eine Uhr zu machen, die auch zu Jeans, Bluse oder Kleid funktioniert, finde ich ziemlich charmant.
Denn wenn ich irgendwann tatsächlich in eine hochwertige Smartwatch investiere, möchte ich sie nicht nur zum Sport tragen. Sie soll mich durch den Alltag begleiten, auf Reisen meine Schritte zählen und dafür sorgen, dass ich beim nächsten Paris-Trip zum Bezahlen nicht mehr ständig mein Handy aus der Tasche kramen muss. So eine Smartwatch ist also praktischer als ich immer dachte, aber zurück zu unserem Paris Abendteuer.
Drei kostenlose Highlights in Paris, die wir sofort wieder besuchen würden
Falls ihr eine Reise nach Paris plant, habe ich zwei Tipps, die uns wirklich begeistert haben und keinen Eintritt kosten.

Die Dachterrasse der Galeries Lafayette
Allein das Kaufhaus ist schon sehenswert.
Besonders beeindruckt hat uns aber die frei zugängliche Dachterrasse. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über die Dächer von Paris bis hin zum Eiffelturm. Gerade zum Sonnenuntergang ist das einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt – und völlig kostenlos.

Der Garten des Petit Palais
Viele besuchen in Paris den Louvre oder das Musée d’Orsay. Wir haben stattdessen das Petit Palais entdeckt.
Schon das Gebäude ist wunderschön. Am meisten beeindruckt hat uns allerdings der Innenhof mit seinem Garten und dem Café. Zwischen Palmen, Säulen und Blumen sitzt man dort mitten in Paris und vergisst für einen Moment völlig den Trubel der Großstadt.
Selbst wenn ihr das Museum gar nicht besichtigen möchtet, lohnt sich ein Abstecher allein wegen dieser besonderen Atmosphäre.
Musée Carnavalet
Falls ihr Kids habt, die einfach keine Lust auf Museum haben und dennoch ins Museum möchtet, dann schaut doch mal im Musée Carnavalet vorbei, da ist der Eintritt kostenlos, man bekommt etwas Museumsflair und es ist nur halb so schlimm wenn alle nach 15 Minuten meckern, dass sie was anderes machen wollen. Es gibt da im Garten auch ein schönes Restaurant, wo man gut sitzen kann.



Mein Fazit
Unsere Reise hat mir gezeigt, dass man Paris gar nicht mit einer langen Liste an Sehenswürdigkeiten erleben muss.
Die schönsten Erinnerungen sind bei uns entstanden, während wir einfach durch die Straßen gelaufen sind, kleine Cafés entdeckt, an der Seine gesessen oder den Blick von einer Dachterrasse genossen haben.
Und ganz nebenbei hat mir dieser Urlaub auch gezeigt, dass eine hochwertige Smartwatch mehr sein kann als ein Schrittzähler. Gerade Funktionen wie kontaktloses Bezahlen oder eine zuverlässige Navigation können auf einer Städtereise den Alltag deutlich entspannter machen.
Sollte bei mir also demnächst eine Garmin einziehen, weiß ich schon jetzt, worauf ich als Erstes achten werde: auf ein Armband, das bequem ist, gut aussieht und mich auf den nächsten 18.000 Schritten genauso zuverlässig begleitet wie durch Paris.









