0 In sanvie|home

Küchenplanung – Die Küchenrückwand

Ein dritter und letzter Post zum Thema Küchenplanung steht noch aus und ihr fragt danach immer wieder. Daher wird es dringend Zeit. Unsere Küchenrückwände. Nach nun mehr als einem halben Jahr Nutzung kann ich dazu auch ein gutes Alltagsfazit geben.

Weiße Metrotigel mit weißen Fugen – Schick, ja! Aber taugt das auch? Was ist mit Tomaten und Fettspritzern? Wie reinigst du die Fugen, sieht das nicht schnell schmuddelig aus? Ich hatte tatsächlich auch erst hellgraue Fugenmasse gekauft, aber unser Mann für Alles beim Projekt Anbau meinte schnell, ich solle doch lieber weiß nehmen und wenn ich ein paar Dinge beachten würde, dann hätte ich damit auch keinen Ärger. Also haben wir uns dafür entschieden und was soll ich sagen – bisher ist alles prima. Er hatte mir geraten die Fugen in den ersten 8 Wochen auf keinem Fall mit Putzmittel zu reinigen, nur mit Wasser. Diese Zeit braucht die Fugenmasse wohl. Aber auch danach war hartes Putzmittel bisher nicht nötig, denn mit warm Wasser und Spüli und einem vernünftigen Putzlappen (kein Schwammtuch!!!) lassen sich Fließen und Fugen wunderbar reinigen. Ab und an nehme ich jetzt auch den Küchenreiniger von YOU, aber eher selten, denn so empfindlich sind die Fliesen nicht.

Ist das Tafellack? Was habt ihr unter der Farbe? Tapete oder Putz? Wie oft muss man streichen und hast du schon nachstreichen müssen? Auch zur schwarzen Wand bekomme ich viele Farben, denn an der anderen Wand haben wir gar keinen Spritzschutz, sondern einfach nur die pure Farbe. Gut es ist nicht irgendeine Farbe, sondern Off Black von Farrow and Ball mit dem Modern Emulsion Finish. Sie ist gut abwaschbar und sehr widerstandsfähig. Anders als auf der anderen Seite bei den Fliesen ist diese Wand eine Altbauwand, eigentlich haben wir alle Altbauwände mit Streichputz bearbeitet, aber zum Abwischen schien mir das nicht ideal. Also hat unser Mann für Alles ein paar Mal dünn Spachtelmasse aufgetragen. Er hätte es sicher auch noch geschliffen, aber ich hatte einfach keine Lust mehr auf weißen Staub, daher sieht man etwas Struktur in der Wand auf den Fotos, wenn man im ganzen in echt drauf guckt, dann fällt es nicht auf. Ich habe die Wand dann gut grundiert. Dafür habe ich einen Haftgrund aus dem Farbenfachmarkt genommen. Es gibt aber auch was von Farrow and Ball. Auch nach Monaten ständigem Abwischens von Wasserspritzern ist mit der Farbe noch alles bestens und man sieht nichts. Sie lässt sich tatsächlich sehr gut abwischen und trocknet schnell wieder. Ich nehme auch dafür max. Spüli, meist nur Wasser, denn es sind vor allem Wasserspritzer die dort an der Spüle hin spritzen. Fruchtsäurespritzer haben wir eher selten. Die Wandfarbe ist keine Tafellackfarbe, sondern einfach nur schwarz. Ich würde es immer wieder so machen, denn optisch mag ich es einfach gern und im Alltag funktioniert beides auch einfach gut. Wenn ich in zwei Jahren mal nachstreichen muss, dann ist das aber auch nicht schlimm. Ich streiche ja gern.18


You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply