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Poolequipment für einen kleinen Salzwasserpool

Irgendwann saß ich Abends am Handy und habe den Post der lieben Aneta gesehen. Bis dahin habe ich ehrlich gesagt nie über so einen Aufstellpool nachgedacht, denn die Jungs waren auch immer ganz Happy mit unserem kleinen Plantschbecken und ich bin auch nicht so der Pooltyp. Da aber ja klar war, dass wir nicht unbedingt so oft ins Freibad fahren werden, wie wir es vielleicht sonst im Sommer machten und da irgendwie gerade auch kein Projekt auf unserer Liste stand, habe ich das Bild meinem Mann gezeigt und schon steckten wir in der Planung wo wir auf unserem Grundstück wohl noch einen Pool hinstellen könnten. Auf den Rasen wollten wir ihn auf keinen Fall, also haben wir über unsere hintere Holzterrasse nachgedacht, die eigentlich die letzten Jahre nur noch zum Wäsche trocknen genutzt wurde und erst mit dem Trampolin in der Ecke dort wieder etwas Leben bekommen hat. Da das Holz eigentlich dringend mal getauscht werden muss, haben wir uns dafür entschieden die Terrasse zu verkleinern und den Pool dort passend vor die Hecke hin zu bauen.

Pool Equipment

So ein Pool ist wirklich eine Wissenschaft für sich, ich stand im Baumarkt vor den Chemieregalen und irgendwie hatte mich davon nichts so wirklich überzeugt. Also habe ich gegooglt. Und schnell war klar, wir versuchen es mit einem Salzwasser-Pool ohne jegliche Chemie. Das ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber man muss nicht regelmäßig neue Chlortabletten oder so kaufen. Also haben Salzanlage* direkt zusammen mit einer Sandfilter-Anlage* von Intex gekauft. Eigentlich sind beide für noch größere Wassermengen ausgelegt, aber für den kleinen 3x2m Pool* funktionieren sie natürlich trotzdem. Dann noch einen Sack Filtersand* und einen Sack Poolsalz* und schon waren die wichtigsten Dinge da. Da wir uns mitten im Corona Lock Down für dieses Projekt entschieden haben war es gar nicht so leicht an einen Pool zu kommen. Unseren habe ich durch etwas Glück eingeschweißt und neu bei ebay Kleinanzeigen gefunden, denn die Preise online waren enorm und die Nachfrage riesig. Aber vielleicht findet ihr jetzt einen für das nächste Frühjahr.

Pool Umrandung

Da der Pool optisch überhaupt nicht meinen Vorstellungen entspricht war Anetas Anleitung und Idee zur Poolumrandung meine Bedingung für einen Pool. Und so haben wir losgelegt. Die Terrasse wegenommen, die Boden mit Sand ausgeglichen – verdichtet war er zum Glück vorher schon. Dann haben wir Bodenmatten ausgelegt und den Pool aufgestellt. Die Bodenmatten sollen das Wasser von unten etwas warm halten. Da es Anfangs Nachts und auch Tags aber nicht richtig warm war, ist unser Wasser erst jetzt auf eine Angenehme Temperatur angestiegen. Vielleicht probiere ich es nächstes Jahr mal mit so einer Solarplane.

Wir hatten erst auch überlegt, ob wir die Umrandung im Winter abbauen werden, aber ich glaube nicht. Wir werden sie eher noch etwas verfeinern in der Praxis und sie auf jedenfall auch noch von Innen streichen, denn anderes als in der Anleitung von Aneta haben wir uns aus Kostengründen für Schalungsholz entschieden, aber das muss natürlich gut behandelt werden. Vielleicht tüfteln wir auch noch etwas an der Liegefläche, da hat mein Mann nämlich noch was gebaut, wo man sich richtig toll anlehnen kann, aber mit den Kindern ist das mit dem trockenen, gemütlichen Sonnenbaden und Buch lesen immer so eine Sache, daher ist es noch nicht dabei. Gestrichen habe ich die Schalungsbretter übrigens wieder mit der Ölfarbe von Remmers*, die ich von unserem Vorgartenprojekt aus dem letzten Jahr noch über hatte.

Pool Abdeckung & Sicherheit

Die Sicherheit war uns bei drei kleinen Kindern natürlich ein wichtiges Thema, also haben wir überlegt wie wir das lösen. Die einfach Abdeckplane vom Hersteller war leider gar nichts und so haben wir online gesucht und bei Dr. Thiel eine Plane mit Ösen und Gummiband wie für einen LKW Anhänger gefunden. Super stabil, in der passenden Farbe und das Kind kann sogar rüber klettern. Man kann die individuell nach seinen Maßen fertigen lassen und wir haben direkt auch noch mal eine für die Sandkiste machen lassen. Etwas anders als diese aber ebenso hochwertig und gut verarbeitet wie unsere Poolplane.

Den Pool zu bauen, war die beste Entscheidung überhaupt und auch die Entscheidung für das Salzwassersystem war definitiv die Richtige. Das Wasser hat immer gute Werte, ist klar und es ist extrem Hautfreundlich. Zudem brennt es überhaupt nicht in den Augen und die Jungs tauchen wirklich viel. Und mein Mann und ich schwimmen sogar darin mit einem Seil, was uns daran hindert vorwärts zu kommen. Im Freibad waren wir dieses Jahr also nicht nicht und fahren wir wohl auch nicht mehr. Urlaub zuhause ist doch auch was schönes!

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1 Comment

  • Reply
    Inspiration für die Gartenarbeit im Herbst – Garten-Projekt: Pool
    08/28/2020 at 08:19

    […] Idee mit dem tollen Umbau des Pools von Aneta geht uns nicht mehr aus dem Kopf. Auch Kerstins Salzwasser-Pool ist klasse geworden. Wir sind richtig verliebt in diese wunderschöne Lösung. Denn ja, zum […]

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