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Wir pimpen einen Wohnwagen – Vorher

Eine kurze Unterhaltung über den Gartenzaun mit einem Kindergartenfreund von den Jungs, ein Link zu einem ähnlichen Modell bei ebay Kleinanzeigen und schon tauchten regelmäßig Wohnwagen auf meinem Handy auf. Wir haben ja schon öfter mal mit dem Gedanken gespielt und in der Corona Zeit hatten wir einfach große Lust auf ein neues Projekt also habe ich einen Suchauftrag eingestellt und schnell erschien dieser kleine Wagen aus den Niederlanden im eMail Postfach. Erst sollte er noch 900€ kosten. Egal ein Beobachtungssternchen setzte ich trotzdem. Zwei Tage später war der Preis aber bei 750€ und ich schrieb dem Verkäufer eine Nachricht. Da wir zu der Zeit nicht nach Holland fahren wollten und er auch anbot ihn vorbei zu bringen. Haben wir ihn einfach direkt ungesehen, ohne TÜV und ohne Papiere gekauft. Aber für den Preis, dachten wir ist es nicht so schlimm.

Seit dem steht der 40 Jahre alte KIP Wohnwagen aus dem Jahr 1979 auf unserer Auffahrt. Aktuell ist er noch orange gestrichen von außen, dass müssen wir dringend ändern, denn die Optik vor dem Haus stört mich tatsächlich ziemlich. Aber nicht nur die Optik muss von außen in Angriff genommen werden. Da wir ihn ja vorher nicht angeschaut hatten, sind natürlich dann zuhause so einige Dinge aufgefallen, die überarbeitet werden müssen. Das er neue Reifen braucht, dass wussten wir. Aber wir haben auch ein paar kleine Rosstellen gefunden, die wir behandeln werden müssen und auch die Bremse muss neu.

Grundsätzlich ist das Grundgerüst aber schon in Ordnung. Allerdings wären wir, hätten wir ihn vor Ort angeschaut vermutlich nicht gekauft. Denn er müffelte Anfangs ganz schön. So typisch nach altem Oma-Muff. Ich kannte den Geruch aus der Gartenparzelle meiner Oma. Dieser Geruch hatte sich vor allem in den Polstern festgesetzt. Da half auch ein Waschen nichts. Die Dinger müssen neu. Und so habe ich sie verschenkt.

Der Rest sah eigentlich ganz gut aus und ich habe langer überlegt, ob ich überhaupt streiche oder die Birkeoptik lasse. Aber ihr werdet bald sehen. Es hat sich im Nachhinein doch einiges geändert. Aber heute zeige ich euch unsere WILDE HILDE, so haben wir den Wagen aus den 70ern liebevoll getauft, erstmal vor dem Make Over.

Ihr seht, die Wilde Hilde hatte einen sehr geschmackvollen Look, besonders was die Gardinen betraf in Kombination mit den Polster. Da ist doch so einiges rauszuholen. Und da machen wir uns jetzt ran. Erstmal alles raus. Auch die Küchenzeile haben wir rausgeschmissen und uns da was neues ausgedacht.

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