Man darf ja noch träumen…

Es geht endlich los, nach ein paar Monaten kam nun endlich das Schreiben vom Bauamt mit dem „OK“ für unserer Anbau. Der finale Termin mit dem Architekten stand an, die Feinheiten sind geklärt und der Bagger steht sozusagen in den Startlöchern. Jetzt wo alles auf einmal Ernst wird und wir mitten drin stecken im Projekt Anbau kommen immer wieder die Gedanken und Wünsche nach einer neuen Küche auf. Dabei wollten wir eigentlich unsere alte Küche mitnehmen und nur mit ein paar Schränken vom Schweden ergänzen. Aber irgendwie hat sich doch einiges getan auf dem Küchenmarkt und im Kopf spukt die, ob es nicht doch schön wäre eine neue Küche einzubauen. Zwar immer noch ohne Griffe, aber vielleicht nicht mehr unbedingt in Hochglanz? Etwas optimiert was die Schubladen und Aufteilungen angeht? Hach, das wäre doch schön! Ich habe mich sogar schon im Online Küchenplaner ausgetobt und hin und her überlegt, wie das ganze aussehen sollte. Ich spiele ja total gern mir solchen Einrichtungstools. Gott sei dank zeigen Sie mir hier noch keine großen Preise an und man kann einfach nur mal gucken, was und wie man es gerne hätte. Eine tolle Inspiration sind auch die individuell gefertigten Küchen von Lars Popp und wenn ich mir die so anschaue, dann wird der Wunsch nach einer neuen Küche immer größer. Ich weiß, mein Mann wird die Augen verdrehen, wenn er das liest. Aber schatz guck mal, wir könnten doch auch diese Art von Griffen in Kombination mit Holz wählen? Oder eine dunkle Wand die übergeht in de Schränke, oder gleich ne ganz dunkle Küche? Oder die Kombi aus dünner und dicker Arbeitsplatte aus Echtholz? Ist das nicht schick??? Ihr findet das doch bestimmt auch super schick, oder? Ich finde diese 3 Küchen sind absolute Highlights und mit die schönsten Küchen die ich in letzter Zeit gesehen habe. Und ich habe viele gesehen, denn meine Mama hat gerade erst eine neue bekommen und mir da so einiges gezeigt.

Hach, ich träume dann mal weiter von einer neuen Küche!

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Lieber Lars, danke dass ich die Fotos von deinen tollen Küchen zeigen durfte!

Ein neues Plätzchen in unserem Draußenwohnzimmer

Manchmal habe ich das Gefühl, wir können es gar nicht mehr, einfach mal das Wochenende, Wochenende sein lassen und entspannt im Garten sitzen. Klar mit Kindern ist das entspannt rumsitzen sowieso nicht möglich, wie man es von früher kennt. Vielleicht gerade deswegen werden wir nach einer halben Stunde auf der Terrasse unruhig und überlegen, was wir nicht noch tolles bauen können. So war es auch mit dieser neuen Ecke die am Rande unserer Sonnenterrasse entstanden ist. Schon lange wollte mein Mann gerne einen Platz für die Feuerschale haben. Mitten auf dem Rasen fand ich aber irgendwie immer nicht so schön und als er dann Anfang des Jahres die Weide unbedingt wegreißen wollte und die Stelle frei war, haben wir uns entschieden dort solch ein Plätzchen einzurichten. Die Idee war also nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen und als dann die liebe Svenja von Farrow and Ball anfragte, ob ich nicht Lust hätte bei der Gartenchallenge mitzumachen, war klar das wir unsere Idee umsetzen und die neuen Sichtschutzwände mit den Farben von Farrow and Ball streichen werden. Ich habe mich für Off Black entschieden. Bei uns ist eigentlich fast alles in einem schönen dunklen, tiefen grau gestrichen und da war klar dieser Farbton soll auch für die Wände her. Inspiriert von Leelahloves hat sich mein lieber Mann an den Bau der Gartenbänke gemacht. Ursprünglich hatte ich auch vor das Holz zu streichen, aber ich und auch ihr ( Danke liebe Instas!) fanden den Kontrast vom natürlichem zum dunklen Holz schöner und so ist die Sitzfläche der Bänke in Natura geblieben. Den süßen Ginkobaum hat mir meine liebe Freundin Tordis per Post geschickt. Sie betreibt mit ihrem Bruder den tollen Garten Onlineshop und ich hatte sie beim letzten Treffen neugierig gefragt, wie sie das denn mit dem Versand der Pflanzen machen. Also hat sie mir direkt ein Bäumchen eingepackt. Gut eingebetet in Stroh ist es über den Postweg sicher und heile hier angekommen. Ich war echt erstaunt, dass es das so unbeschadet überstanden hat und die Hasen hatten ihren Spaß mit all dem Stroh. Das Bäumchen passt jedenfalls prima in die Ecke und ich freue mich schon riesig auf unser erstes Stockbrot am Feuerkorb. Hat jemand von euch vielleicht ein leckeres Rezept?

Wir haben die Sichtschutzwände übrigens nicht ganz aneinander gestellt, damit wir uns zu den Nachbarn nicht komplett einschotten. Es ist nur eine kleine Sackgasse und da macht es Freude sich kurz mal mit den Nachbarn am Gartenzaun auszutauschen und anderem auch über unsere Hausfarbe. Ich habe mich tatsächlich dafür entschieden doch erstmal bei hellblau zu bleiben. Dabei fand ich es vor Jahren scheußlich. Nun hängt das Herz aber doch dran und der Anbau bekommt dann von den Farben einfach die selben wie auch diese Sitzecke – dunkle Eternitplatten mit natürlichen Rhombusleisten – ich glaube das wird gut. Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

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Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Farrow and Ball entstanden, lieben Dank dafür!

Ein DIY Projekt für Drinnen und Draußen

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Wundert euch nicht, heute gibt es eine kleine Bilderflut. Ihr habt vielleicht schon mein neues Profilbild gesehen. Ich hatte Besuch von der lieben Bonnie Bartusch, die im Rahmen der Serie Lokale Helden Oldenburger Unternehmen und Selbstständig besucht. Letzte Woche war sie auch bei mir. Und es war ein total netter Vormittag. Für Bonnie hatten wir extra unser angedachtes DIY Projekt am Wochenende vorbereitet, dass ich dann zusammen mit Paul in der Trage dekoriert habe. Ich finde es total toll, mal Bilder von meiner Arbeit als Bloggerin zu haben. Sie hat mich nicht nur beim Dekorieren fotografiert, sondern auch bei der Recherche und dem Schreiben. Die zeige ich euch bestimmt auch noch mal!

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Als es dann an die Portraits ging durfte Paul sich auf der Terrasse austoben und hat sich sofort an der Petersilie zu schaffen gemacht – der Schlingel.

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Aber nun zum DIY – Beim letzten Spaziergang hat Emil am Wegesrand einen Riesenast aufgegabelt, den er unbedingt mitnehmen wollte und der mich auf die Idee brachte. Etwas geärgert habe ich mich nämlich nach unserem letzten Besuch im Gartencenter in Holland, dass ich dieses tolle Stück nicht mitgenommen hatte. Es spukte also die ganze Zeit der Gedanke im Kopf herum so etwas in der Art nach zubauen. Als Emil dann den großen Stock in der Hand hielt und wir noch Restbeton vom Setzen der Sichtschutzzäune hatten war schnell klar was wir bauen. Also zogen wir los und machten uns auf die Suche nach 2 weiteren Stämmen mit Astgabel. Zum Glück lagen am Sportplatzrand so einige vom letzten Sturm, die wir nach einem kurzen Gespräch mit dem Platzwart gern mitnehmen durften. Dann haben wir einfach den Zement mit Sand, im Verhältnis 1:1 gemischt und mit ordentlich Wasser verrührt. Wichtig ist, dass es schön flüssig ist, damit die Struktur feiner ist. Also etwas Flüssiger als auf der Anleitung. Dann haben wir einen Blumentopf mit Öl gefettet und den Beton hineingegossen. Damit wir nicht 24 Stunden neben dem Birkenstamm stehen mussten, haben wir ihn am Gartenhaus festgebunden und so konnte er in aller Ruhe trocknen. Das Ergebnis ist super und wenn Sie nicht über dem Tisch stehen machen sich die Stämme in Beton auch so sehr dekorativ im Garten.

Ihr seht da übrigens ein Teil unseres Hauses. Es ist gerade in einem sehr süßen hellblau gestrichen. Das haben unserer Vorbesitzer gemacht. Ich fand es am Anfang scheulich, aber jetzt wo wir überlegen unser Haus dunkelgrau zu streichen fange ich an an dem hellen, niedlichen und pflegeleichten Farbton zu hängen und tue mich schwer mir der Entscheidung. Könnt ihr euch das Haus auch in dunkelgrau vorstellen? Der obere Bereich, wo jetzt Schiefer ist bekommt eine Holz Verschalung, das Dach bleibt aber dunkel. Was meint ihr?

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Darf ich vorstellen: LINEAR

Ganz besondere Wandkunst entsteht bei dem Lable LINEAR. Ich bin ganz fasziniert davon, wie man aus einem Brett, Nägeln und einer Schnur etwas zu beeindruckendes entstehen lassen kann und dachte, dass ist genau das Richtige für eine neue Folge „Darf ich vorstellen“

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Bitte stelle euch und euren Shop doch kurz meinen Lesern vor

LINEAR ist ein junges Interiordesign-Label der beiden Wahlberliner Alessia Mandanici und Rouven Heine. Den Auftakt der Produktionslinie bildet eine Reihe von Wandbildern, die wir aus hochwertig lackierten Holzplatten, neongelbem Faden und Nägeln anfertigen. Dabei ist uns der Anspruch auf Design besonders wichtig – die Symbiose aus Handwerk und moderner Gestaltung.
Jedes Bild ist in verschiedenen Motiven, Farben und Formaten erhältlich und entsteht in liebevoll gefertigter Handarbeit und kleinen Auflagen. Unser Anspruch ist es, Designobjekte zu entwerfen, die den Menschen nicht nur gefallen, sondern auch dazu inspirieren, die Räume zu gestalten, in denen wir leben. „Schlicht sein, andersartig sein, aber trotzdem persönlich bleiben.“ ist das Credo, dem wir folgen.

LINEAR Wandbilder sind online unter www.hallolinear.de und bei „The Amazing Crocodile Design Store“ (Rosa-Luxemburg-Straße 49, 10178 Berlin) erhältlich.

Wie seid ihr auf die Idee zu LINEAR gekommen?

Eigentlich purer Selbstzweck – wir haben ein Wandobjekt für unser Wohnzimmer gesucht, wollten aber weder Malerei, noch Fotografie, sondern etwas Grafischeres mit taktilen und haptischen Elementen. In einem Laden haben wir wenig später den neongelben Faden entdeckt, wussten aber noch nicht, was wir damit anstellen sollten. Beim Brainstormen kam das eine dann zum anderen und so entstand der Prototyp von „Björn“. Auf Drängen von Freunden, die das Bild in unserem Wohnzimmer sahen, haben wir uns entschlossen, verschiedene Motive zu produzieren und anzubieten – und da stehen wir jetzt: Hallo Welt!

Was inspiriert euch? Was ist euch bei der Auswahl der Motive wichtig?

Inspiriert werden auf ganz unterschiedliche Weise, da Inspiration selten nur von einem Medium ausgeht. Allgemein kann man sagen, dass uns Dinge faszinieren, die wenig benötigen, und trotzdem bzw. gerade deshalb eine starke Wirkung haben. Deshalb beschreibt der Satz „Die besten Rezepte kommen mit wenigen Zutaten aus“ sehr gut, wie wir denken und arbeiten und wovon wir uns inspirieren lassen. Wir haben einen Faible für skandinavisches Design – kein Schnickschnack sondern klare Formen. Daher tragen unsere Motive auch schwedische Namen.

Bei der Auswahl unserer Motive ist uns vor allem wichtig, dass sie vielseitig einsetzbar sind: Motiv für Räume, in denen man arbeitet, lebt, isst, oder sich einfach nur aufhält. Aktuell haben wir Motive der Kategorien Lebensmittel / Essbares, Tiere und Typografie. Das lässt sich beliebig erweitern. Das einzelne Motiv wählen wir so, dass unser Angebot eine gute Abwechslung von Format, Detailreichtum und Farbe hat.

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Neues von der (noch nicht) Baustelle

Wir sitzen hier gerade auf heißen Kohlen, denn das Bauamt der Stadt lässt sich Zeit, Zeit die wir inzwischen eigentlich nicht mehr haben. Seit genau 2 Monaten liegt unser Bauantrag nun schon da und nix passiert. Erst haben wir gefühlte Ewigkeiten auf die Bank gewartet, nun warten wir auf die Stadt und die Bank drängelt, dass wir doch die Kreditverträge unterschreiben sollen. Hach, das kann ja heiter werden. Ich sehe uns schon Weihnachten in völligem Chaos sitzen. Denn selten läuft ja dann beim eigentlich Bau alles glatt. So lange hier also noch nicht wirklich gerissen werden kann, zeige ich euch noch ein paar Mal meine Lieblingstapete, deren Tage ja leider gezählt sind, oder kennt jemand eine Möglichkeit Tapeten (zumindest Bereiche) im Ganzen von der Wand zu lösen?
Das Zimmer befindet sich momentan wirklich in einem Trauerzustand – es stehen kaum noch Möbel drin und es stapeln sich Kartons und andere Dinge die Verkauft oder Wegsortiert werden müssen. Wie sagte neulich jemand so schön – eine Kammer des Grauens.
Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und habe direkt mit dem Aufräumen begonnen und noch ein bischen Leben für das verwahrloste Zimmer besorgt. Pflanzen – grün hilft ja immer und ich finde diese beiden Exemplare wirklich niedlich. Zimmerpflanzen sind ja gerade wieder voll im Trend, auf vielen Blogs sieht man die schönsten Pflanzen. Ich habe mich in Oldenburg auf die Suche gemacht, aber hier scheint der Urbanjungle Trend noch nicht angekommen zu sein, denn diese beiden waren das Interessanteste was ich finden konnte. Alle anderen Pflanzen für drinnen sahen eher so aus, wie ich sie von der Fensterbank meiner Oma kenne. Mit dem grünen Daumen habe ich es nicht so, daher bin ich froh, über das süße Wasserspenderhäuschen von Räder.  Von denen stammen übrigens auch die Blumentöpfe.

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Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Räder entstanden.

OBJEKTE UNSERER TAGE

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Fürs neue Esszimmer hätte ich eigentlich gern einen neuen großen Esstisch, an dem mind. entspannt 8 Leute Platz haben. Einer meiner Favoriten ist der Holztisch MEYER von OBJEKTE UNSERER TAGE. Aber nicht nur der Tisch gefällt mir! Auch die Sideboards FISCHER sind optisch wirklich toll. Ach was sage ich, ich finde das ganze Lable spannend. Hochwertige Produkte, tolle Designs, entworfen in Berlin und produziert in Deutschland. Toll, sowas findet man nur selten. Die Optik erinnert an dänisches Design und das ist bestimmt auch einer der Hauptgründe warum ich so angetan bin. Was meint ihr?