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Unser kindgerechter Weihnachtsbaum im Nature-Look

[Dieser Post enthält Werbung für roombeez by otto]

Ich musste erst etwas Schmunzeln als die Anfrage kam, ob ich Lust hätte eine künstliche Tanne im Nature-Look zu schmücken. Künstlicher Weihnachtsbaum, ganz natürlich schmücken. Klingt erstmal komisch, aber wenn ich ehrlich bin denke ich schon länger über eine nachhaltigere Alternative zum richtigen Weihnachtsbaum nach, nur irgendwie kann ich mich mit den Jungs nicht so richtig durchringen auf den richtigen, echten Weihnachtsbaum zu verzichten. In meiner Kindheit gab es immer einen ganz besonders schönen, echten Weihnachtsbaum und ich habe es geliebt morgens am 1. Weihnachtsfeiertag früh runter zu gehen ins Wohnzimmer und dort neben der Tanne, die so herrlich duftete und strahlte zu spielen. Diese Kindheitserinnerung möchte ich gern auch an die Jungs weitergeben. Trotzdem finde ich es auch bedenklich wieviele Weihnachtsbäume jedes Jahr geschlagen werden und dann doch nicht verkauft. Daher war ich neugierig, neugierig auf die Erfahrung wie es sich anfühlt mit einem künstlichem Baum. Also habe ich zugesagt und nun so geschmückt finde ich den unechten Baum richtig toll. Denn wenn man ihn so im Raum betrachtet, dann fällt einem kaum auf, dass die Tanne künstlich ist. Gut sie ist perfekter gewachsen, als so mancher echter Weihnachtsbaum den wir schon hier hatten, aber sonst … Schaut mal.

Absolut kinderkompatibel – der Nature-Look

Ich habe dieses Jahr meine komplette klassische, rote Weihnachtsdeko verkauft und den Erlös für einen guten Zweck gespendet, denn bei uns fällt auch Weihnachten inzwischen etwas minimalistischer aus. Weniger Kitsch und Glitzer, mehr Natürlichkeit. Daher passt das Thema „Nature-Look für mich super. Ich mag das natürliche, ich würde mir tatsächlich auch einen Baum nur mit Lichterkette dran hinstellen oder vielleicht irgendwann mit echten Kerzen – allerdings bin ich ein totaler Feuer-Schisser. Aber ein bischen geschmückt wollen die Jungs ihn schon haben. So habe ich mit Kindern in den letzten Jahren immer mehr auf Holzanhänger und Papieranhänger gesetzt. Dinge die nicht so schnell kaputt gehen wie klassische Weihnachtskugeln, wenn sie doch mal in einem heimlichen Moment anfangen den Baum umzudekorieren. Holzanhänger eignen sich da super und auch natürliche Elemente wie Tannenzapfen oder Eicheln, die man leicht aus Filzkugeln selber basteln kann. Aber auch Sterne aus Papier oder Holz. Ich habe mir mal das Satzzeichen * in verschiedenen Schriftarten aus Spanplatte lasern lassen und es sind immer noch meine liebsten Baumanhänger. Man kann auch noch mehr selber machen. Wir haben aus selbsttrocknender Modeliermasse Kreise geformt und sie dann mit Pilzen bestempelt. Wenn man ganz viel Geduld und Zeit hat, dann könnte man sich die tollen Fröbelsterne auch selber basteln. Ich habe es dieses Jahr mit den 3 Jungs nicht geschafft, aber es steht noch auf meiner Weihnachts-Bucket List für kommende Weihnachten. Die würden sich nämlich auch super zum Nature-Look machen, am liebsten in Kraftpapier-Optik. Grundsätzlich kann man aber sagen, weniger ist mehr ist mehr. Weniger Farben und gerne auch weniger Schmuck. Ich bin also bei Holz und weiß geblieben. Vor allem der Christbaumschmuck von Albin Preißler hat es mir angetan. Noch mehr Ideen und Inspiration zum Schmücken deines Weihnachtsbaums findest du übrigens bei Roombeez.


Wie schmücke ich den Baum – Lichterglanz mit Lichterkette

Zu allererst kommt die Lichterkette. Ich mag am liebsten die warm weißen Lichter und habe gern eine Kombi aus kleiner Lichterkette und großen Kerzen am großen Baum. Wir haben uns vor Jahren für kabellose Weihnachtsbaumkerzen entschieden und es war eine gute Entscheidung. Denn das Getüdel mit dem Kabel entfällt und sie sitzen immer gerade. Was nicht so schön ist, ist die Menge an Batterien. Aber da noch die zweite Lichterkette dran ist, schalten wir die größeren nur Abends an. Bei der kleinen Tanne in der Küche auf der Fensterbank habe ich auf die großen Kerzen verzichtet, das wäre zu viel geworden. Sitzen alle Lichter perfekt am Baum, kann man mit dem Schmücken beginnen. Wenn man so etwas wie Girlanden hat, dann zuerst die anbringen. Man kann also sagen, alles was drum rum gewickelt wird kommt zuerst. Dann kommen die großen Weihnachtsanhänger und dann die Kleinen. Bei den großen solltet ihr je nach Baumgröße passende Abstände einhalten. Die Lücken kann man dann super mit kleineren Elementen füllen.

Ich mag unser unechtes Bäumchen mit den natürlichen Elementen sehr. 

Produkte am Baum, die es auch bei Otto gibt (Links sind Affiliate Links):
– Unser unechter Baum*
Christbaumschmuck* von Albin Preißler
– und für´s DIY die selbsttrocknender Modeliermasse*

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5 Comments

  • Reply
    Amely
    12/04/2018 at 08:14

    Hallo Kerstin, so einen Topfbaum hatten wir früher auch, weil meine Eltern das auch nachhaltiger fanden. Allerdings haben sie den Sommer nur überlebt, wenn man sie eingepflanzt hat, und dann hätten wir irgendwann einen Nadelwald im Garten gehabt…
    Also eigentlich brauchst du dir keine Gedanken machen wegen einem neuen echten Tannenbaum. Sie werden extra für den Zweck in Baumschulen gezogen und filtern in ihrer Lebenszeit eine Menge CO2 aus der Luft, selbst wenn sie an Weihnachten gar nicht verkauft werden.
    Wir selbst haben allerdings auch keinen Tannenbaum, sondern immer nur ein paar Zweige aus dem Wald, die irgendwo heruntergefallen sind, oder vom Markt. Das ist nicht so aufwändig und macht trotzdem eine sehr schöne weihnachtliche Stimmung.
    Liebe Grüße,
    Amely

  • Reply
    Amely
    12/02/2018 at 20:16

    Hallo Kerstin, ich dachte auch ziemlich lang, dass es nicht besonders nachhaltig ist, einen Baum zu kaufen, an Weihnachten ins Wohnzimmer zu stellen und dann wieder rauszuwerfen. Deswegen haben wir immer nur einige geschmückte Zweige, keinen Weihnachtsbaum. Aber dann habe ich erfahren, dass die Tannenbäume extra angepflanzt werden, und eine Menge CO2 aus der Luft filtern, bis sie gefällt werden. Das ist also schon ziemlich nachhaltig! Der künstliche Weihnachtsbaum besteht vermutlich aus Plastik. Irgendwann geht er kaputt oder er gefällt nicht mehr, dann landet er auf dem Müll. Deswegen finde ich das eigentlich nicht besonders nachhaltig.
    Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und er ist gar nicht aus Plastik.
    Liebe Grüße,
    Amely

    • Reply
      Kerstin
      12/03/2018 at 08:13

      Am besten wäre vermutlich ein Baum im Topf, den man immer zu Weihnachten reinstellt und sonst im Garten hat. Ich bin da nur so schlecht in der Sommerpflege und viele haben es bisher nicht überlebt. Ich habe aber auch mal von einer Aktion gehört, da konnte man sich genau solche Bäume leihen. Ich werde mich da noch mal schlau machen.

  • Reply
    Regina WEHRLE
    12/02/2018 at 08:40

    Der Baum ist wunderschön.Wie echt -wirklich gut gelungen.
    Wo gibt es den die schöne Uhr über der Heizung?
    Schönen Sonntag
    LG Regina

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