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Urlaubstipps für Greetsiel und Norden

Es ist noch gar nicht lange her, da war ich von der Ostfriesland Tourismus Gmbh zusammen mit anderen Bloggern eingeladen Ostfriesland besser kennen zu lernen. Damals war wir einen Tag in Norden und auf der Insel Norderney. Norderney ist wunderschön, aber nicht so typisch ostfriesisch, wie wir es jetzt in unserem verlängerten Wochenende auf dem wunderschönen Hof Klein Schulenburgerpolder erlebt haben.

Klein Schulenburgerpolder

Ich hatte euch den schönen Hof Klein Schulenburgerpolder ja schon in meiner „Schöne Ferien“ Reihe vorgestellt, aber jetzt selber da gewesen zu sein, war natürlich noch mal was ganz anderes. Der Hof wurde sehr liebevoll und bis ins kleinste Detail saniert. Die Wohnungen sind wirklich perfekt auch für größere Familien ausgelegt oder aber für eine Reise in einer kleinen Gruppe oder mit Freunden. Das Grundstück ist perfekt für Kinder, sie können sich dort frei bewegen, ohne das man Angst haben muss, dass ein Auto kommt. Es gibt eine große Fußballwiese die von unseren Fußballfans viel genutzt wurde und einen herrlich großen Garten mit Teehaus, Liegestühlen und alten Baumbestand, der auch bei warmen Temperaturen für ordentlich Schatten sorgt. Gerade baut der Besitzer sogar noch ein Baumhaus, auf dem später größere Kinder tolle Abenteuer erleben können.

Wir hatten die Ferienwohnung Sommerköken, die sich über zwei Etagen verteilte. Man kam rein in einen gemütlichen Wohnbereich mit Küchenzeile und sah dann schon die Treppe die nach oben führte. Dort wo früher das Getreide gelagert wurde, hatten sie alles ausgebaut und es gab zwei Schlafzimmer, ein Bad sowie eine extra Toilette, die gerade mit vielen Kindern sehr praktisch war und zudem so süß eingerichtet. Im Gegensatz zu den hohen Decken im Wohnbereich, war hier alles etwas enger, aber sehr gemütlich. Das Kinderzimmer hatte sogar 3 Betten und wir hatten zudem im Elternschlafzimmer noch ein Babybett. Perfekt für uns und mein Plan ist diesen wunderbar ruhigen Ort nun regelmäßig für ein verlängertes Wochenende aufzusuchen und vielleicht ja sogar mal mit Freunden hin zu fahren. Denn auch drumrum haben wir schöne Dinge entdeckt.

Ausflüg nach Norden und Greetsiel

Ursprünglich hatten wir gedacht wir nehmen auch die typischen Attraktionen wie Seehundstation oder so mit aber dann haben wir es doch ganz anders gemacht. Da unsere Jungs absolute Frühaufsteher sind haben wir uns Samstagfrüh auf nach Norden auf den Wochenmarkt gemacht und da so allerhand Leckereien gekauft, sowie bei unserem Lieblingsbäcker, den wir schon von unserem Wochenmarkt kannten Brötchen gekauft. Aber auch ein sehr leckerer Käsestand, der zudem noch ein riesiges Angebot an Nüssen und Trockenfrüchten hatten, hat uns begeistert. Als wir wieder zum Auto kamen waren die Kinder satt (Es gibt natürlich überall was zu naschen) und wir gut versorgt für einen Ausflug Richtung Greetsiel.

Wir waren früh dran und das war mal wieder unser Glück, denn zu der Uhrzeit ist der süße Fischerort noch nicht all zu überlaufen. Der Parkplatz war so gut wie leer und wir entschieden uns über den rechten Weg den Ort zu erkunden. Unser Glück, denn schon ziemlich am Anfang entdeckten wir das Café Friesenherz, dort gab es leckersten Kaffee und Kuchen und man hätte dort auch sehr gut Frühstücken können. Ebenso habe ich dort einen Flyer eingesteckt, der Verraten hat, dass es dort auch schöne Ferienwohnungen für Zwei Personen gibt. Falls ihr also nicht gerade mit Großfamilie unterwegs seid und ne nette Unterkunft sucht, ich glaube da wird man fündig.

Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es weiter durch den wirklich schönen Ort. Es gab überall viel zu entdecken, von den Krabbenfischern bis zu kleinen Teelädchen und schönen ostfriesischen Häusern. Und das alles noch wirklich sehr still und beschaulich. Die Menge an Touristen trudelte erst ein, als wir gegen 13 Uhr wieder ins Auto stiegen. Zuvor haben wir mit den Jungs aber noch die erste Tretboot-Tour gemacht und uns das Örtchen mal von der anderen Seite angesehen.

Von Norddeich wurde uns eigentlich bei der Schlüsselübergabe abgeraten, aber da wir am nächsten Morgen wieder früh dran waren und der Himmel einen warmen Tag versprach, machten wir uns gegen 8 zum Strand nach Norddeich. Es ist wirklich alles immer Uhrzeit abhängig. Denn auch da hatten wir bis zum späten Vormittag eine tolle Zeit und die Jungs haben im Watt nach Krebsen gesucht und ne riesige Sandburg im Sand gebaut. Bis 10:30 waren wir bis auf ein paar Spaziergänger auch fast die Einzigen. Wenn man aber tatsächlich einen ganzen Tag am Strand verbringen möchte, dann empfehlt es sich wohl weiter nach Dornumersiel zu fahren. Das werden wir beim nächsten Mal testen. Dafür das es von uns nur 1 Std und 15 min entfernt war, war der Erholungswert auch nach nur 2 Tagen enorm und wir haben es sehr genossen mal 3 Tage offline zu sein. Neben den Ausflügen haben wir mit den Jungs auch so Dinge gemacht wie ein 300 Teile Puzzle und natürlich in der Scheune mit den anderen Gästen das Finale der WM geschaut.

So habe ich mir Ostfriesland vorgestellt. Ruhig, entschleunigend und einfach schön!

 

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